Kategorie: 2009

Im letzten Spiel der Saison, konnte man noch einmal Punkten. Gegen den Nachbarn aus Hagenheim trennte man sich etwas Glücklich aber nicht unverdient mit einem Unentschieden.
In der ersten Hälfte hatte Hagenheim mehr vom Spiel, da sich die Eisheiligen durch unnötige Strafzeiten immer selber dezimierten. In den ersten 10 Minuten haben es die Finninger ihrem Goalie Rainer Lehmann zu verdanken, das man noch nicht in Rückstand geraten ist. Als man wieder einmal in Unterzahl war, schnappte sich Manni Nigl in der neutralen Zone die Scheibe und verwandelte sicher zur 1:0 Führung. Danach erhöhte Hagenheim nochmal das Tempo, und kam zum verdienten Ausgleich.

Das Spiel wurde etwas zerfahrener und Hagenheim nutzte die Unordnung im in der Finninger Abwehr zu weiteren Treffer zur sicheren 3:1 Führung bis zur Pause.
Nach dem Wechsel besinnte sich Finning seiner Tugenden und kämpfte um jeden Meter auf dem Eis. Die folge, der 3:2 Anschlusstreffer durch Hermann Dellinger. Der EHC setzte nach und kam nur 6 Minuten später zum Ausgleich durch Jürgen Hohenester. Das Spiel war nun ausgeglichen, mit Chancen auf beiden Seiten. Jürgen Hohenester, bester Spieler in den Finninger Reihen, war es vorbehalten, den 4:3 Führungstreffer zu erzielen. Es schien als wäre der Widerstand der Gastgeber gebrochen, doch wieder war es eine Unordnung in der Abwehr der Gäste, die Hagenheim zum Ausgleich nutzte. Beide Teams suchten nun die Entscheidung doch letztendlich blieb es beim gerechten Unentschieden.

Diesmal hat sich der Einsatz gelohnt. Das Team um Kapitän
Walter Hafenmair ging völlig verdient als Sieger vom Eis. Obwohl die No Names
nach 12 Minuten mit 1:0 in Führung gingen, ließ man sich nicht aus der Ruhe
bringen. Nur 5 Minuten später erzielte Jürgen Hohenester den verdienten
Ausgleich. Das Spiel  wogte nun hin und
her, ohne das sich ein Team besser in Szene setzen konnte.

Nach dem Wechsel, als auch der eingeteilte Schiedsrichter
zur Stelle war, übernahm das Heimteam immer mehr die initiative. Folgerichtig
der 2:1 Führungstreffer durch Reini Megele. Die Gäste versuchten nun mit der
Brechstange den Ausgleich zu  erzielen,
doch diesmal hielt die Finninger Abwehr um den Goalie Rainer Lehmann dem Druck
stand. Fünf Minuten vor dem Ende dann der erlösende Treffer durch Björn
Heidrich nach einer feinen Einzelleistung. Kurz vor Schluss krönte Jürgen
Hohenester seine gute Leistung mit 4:1 Endstand.

(Verfasst von Walter Hafenmair)

Kampfgeist wurde nicht belohnt. Trotz einer guten
kämpferischen Leistung verlor man auch das dritte Spiel gegen die Lechroaner.

Obwohl die Gastgeber bereits in der zweiten Minute mit 1:0
in Führung gingen war man in der ersten Hälfte auf Augenhöhe mit den
Lechroaner. Das EHC-Team ließ sich nicht beeindrucken vom Rückstand und hielt
das Spiel offen. Der Ausgleich wollte aber nicht fallen. Kurz vor der Pause
nutzten die Lechroaner einen Stellungsfehler in der Abwehr und erhöhten auf
2:0.

Nach dem Wechsel das gleiche Spiel, doch nun musste man dem
hohen Tempo Tribut zollen und der Gegner
kam durch seine besseren Einzelspieler zu den weiteren Toren. Das Team um
Kapitän Florian Gall gab aber nie auf und so konnte Andreas Löbhard wenigstens
noch den Ehrentreffer erzielen.

Kopf hoch Jungs, in den letzten beiden Spielen holen wir uns
noch mindestens einen Sieg.

(Verfasst von Walter Hafenmair) 

Nichts wurde es aus der Revanche gegen Utting. Nach einer
klaren Führung in der Pause verlor man das Spiel noch deutlich mit 4:7.

In der ersten Hälfte ging das Konzept der Eisheiligen noch
auf. Aus einer kompakten Abwehr mit schnellen Kontern zum Erfolg zu kommen. In
der 5. Minute erzielte Walter Hafenmair im Nachschuß die 1 : 0 Führung. Nur
vier Minuten später entschied der Schiedsrichter auf Tor für Finning. Die
Uttinger protestierten energisch, doch die Entscheidung stand fest. Als
Torschütze wurde Alex Spengler ausgemacht. Utting war nun etwas von der Rolle
und das Spiel wurde ruppiger. Bei einer Strafe gegen die Heimmannschaft
schnappte sich Florian Gall die Scheibe und tankte sich bis vor das Tor der
Gäste. Mit energischem Einsatz brachte er die Scheibe zum mitgelaufenen Walter
Hafenmair, der mit einer Direktabnahme dem Uttinger Schlußmann keine Chance
ließ und zum 3 : 0 einnetzte. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Nach dem Wechsel das Unfassbare, in nur 3 Minuten drehten
die Uttinger das Spiel und führten plötzlich mit 4:3. Jeder Schuss ein Treffer,
wobei von Finninger Seite keine Gegenwehr zu spüren war. Nun hatten die
Uttinger plötzlich das Selbstvertrauen und es gelang ihnen einfach alles. In
regelmäßigen Abständen erhöhten sie auf 6 : 3, wobei man festhalten muss, das
der Finninger Goalie nicht immer eine gute Figur abgab. 10 Minuten vor dem Ende
keimte noch einmal Hoffnung auf, als Jürgen Hohenester mit einer schönen
Einzelleistung auf 4 : 6 verkürzte. Doch im Gegenzug erhöhten die Uttinger auf
4 : 7, was auch den Endstand bedeutete.

(Verfasst von Walter Hafenmair)