In einem einseitig geführten Spiel gingen die Amigos als verdienter Sieger vom Eis.
Es dauerte fünf Minuten bis sie den Torreigen eröffneten. In regelmäßigen Abständen erzielten sie die Treffer zum 0:6 Pausenstand. Dem EHC gelangen nur wenige Entlastungsangriffe, doch zwingende Torchancen sprangen nicht heraus.
Nach dem Wechsel wurde das Spiel immer ruppiger und es hagelte Strafzeiten auf beiden Seiten, sodas der Spielfluß dahin war. Durch eine Einzelaktion kam Finning noch zum Ehrentreffer. Die Amigos schraubten das Tempo herunter und kamen nur noch zu zwei Toren.
 

Wieder einmal ging der EHC nach enttäuschender Leistung als Verlierer vom Eis…
 
Zu beginn des Spiels sah es jedoch noch ganz anders aus. Der EHC erspielte sich in den ersten zehn Minuten einige Chance, war aber nicht in der Lage daraus Kapital zu schlagen.
Das rächte sich früh, als die Blue Bombers gücklich in Führung gehen konnten. Ein Spiele der Bombers traf den Finninger Goalie seitlich am Schoner und der Puck rutsche irgendwie ins Tor.
 
Danach war die Finninger Offensivarbeit dahin. Schlimmer noch, man geriet durch unkonzentriertes Verhalten (teils auch mit Strafen belegt) innerhalb weniger Minuten in einen deutlichen Rückstand – zur Halbzeit stand es 0:4.
 
Der Frust war groß und nach Wiederanpfiff konnte der EHC mit Wut im Bauch den Treffer zum 1:0 erzielen. Statt aber nun konsequent weiter nach vorne zu spielen, leistete man sich Strafzeiten und einige Schnitzer, so dass die Bombers abermals zuschlagen konnten. Ähnlich wie in der ersten Hälfte hatte der EHC nichts mehr entgegen zu setzen und gab das Spiel ab, so dass die Bombers mit teilweise sehr schönen Kombinationen auf den 1:8 Endstand stellen konnten.

Gegen die Polizei wollte der EHC nach langer Durststrecke endlich wieder einen klaren Erfolg landen.
 
Während der ersten zehn Minuten war dies deutlich zu spüren, einige Spieler schienen übermotiviert, andere nicht bei der Sache. Und so kam es wie schon oft in dieser Saison – nach einem Konter erzielte die Polizei den Führungstreffer.
Nun waren die Spieler auf Seiten des EHC sichtlich frustriert, der Treffer hatte jedoch auch den Effekt, dass man sich nun zusammen nahm und versuchte erfoglreich Eishockey zu spielen. Mit fortschreitender Spieldauer gelang es nun, die Polizei zu beherrschen und selbst Aktionen zu starten.
Florian Gall vergab etwa 10 Minuten vor der Pause einen Alleingang, das Team spielte aber konzentriert weiter und so fielen zur Pause noch zwei Treffer für den EHC.
 
Nach der Pause war es wieder die Polizei, die den Ton angab – ohne jedoch einen Torefolg verbuchen zu können. Diesmal nahm der EHC das Heft jedoch sofort wieder in die Hand und zog auf 5:1 davon. Die Polizei blieb durch Konter sehr gefährlich, traf aber nur einmal den Pfosten. Finning spielte munter weiter nach vorne und kam duch zwei weitere Treffer zum verdienten 7:1 Endstand.

EHC – Hagenheim 0:4 (0:2)
In einem zerfahrenem Spiel konnte sich die Gäste aus Hagenheim für die 0:2 Niederlage aus der Vorrunde revangieren. 
In den ersten 10 Minuten lief auf beiden Seiten nicht viel zusammen. Finning versuchte aus einer verstärkten Abwehr mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Hagenheim war zwar Feldüberlegen ohne jedoch für Gefahr zu sorgen. In der 15. Minute war die Hintermannschaft vom EHC völlig desorientiert und die Gäste nutzten dies zur 1:0 Führung. Nur wenige Minuten später erhöhte Hagenheim durch einen abgefälschten Schuß auf 2:0.
Nach dem Wechsel der obligatorische Tiefschlaf der Finninger Mannschaft und die Gäste erhöhten innerhalb von 5 Minten auf 4:0. Danach konnte Finning das Spiel etwas offener gestalten, doch ein Treffer wollte einfach nicht fallen.