Kategorie: 2008

Zum Abschluss der Saison ging es im letzten Punktspiel
nochmal um den dritten Platz in den Playdowns und den gesamten achten Platz in
dieser Saison. Man spielte gegen den direkten Konkurrenten die Nonames und nur
ein Sieg würde oben genannte Platzierungen möglich machen.

Dementsprechend motiviert startete man auch das Spiel und
nahm von Anfang an das Heft in die Hand. Einige gute Möglichkeiten erspielte
sich vor allem die erste Reihe, die der gegnerischen Verteidigung mächtig
zusetzten. Und so kam es wie es kommen musste: Finning ging in Führung, auf
Zuspiel von Florian Gall und Andreas Löbhard netzte Alex Roski die Scheibe zum
1 : 0 ein. Einige Minuten später kamen die Nonames zu ihrer ersten
nennenswerten Chance, die aber entschärft werden konnte. Ihre zweite Chance
nutzten sie aber durch eine Unkonzentriertheit des Finninger Keepers (1 : 1).
Praktisch im Gegenzug legten Thomas Hohenester und Markus Sedlmayr auf den
davonlaufenden Sebastian Kaindl auf und dieser schoss aus spitzem Winkel ins
lange Eck zum 2 : 1. Sofort machten die Finninger weiter Druck und nach einer
Traumkombination, bei der Florian Gall auf Alex Roski auflegte, machte dieser
kurzen Prozess und versenkte die Scheibe eiskalt direkt zum 3 : 1. Kurz vor der
Pause erspielte dieses Duo wieder eine Chance und schon stand es verdient 4 :
1.

Nach der Pause konzentrierte man sich weiter auch auf die
Defensivarbeit, zu sehr saß der Dorn einiger bitterer Niederlagen noch im
Fleisch, die man sich in der zweiten Hälfte eingebrockt hatte. Da war es wenig
verwunderlich, dass die Nonames nicht mehr wirklich gefährlich vor das
Finninger Gehäuse kamen. Vor dem Tor der Nonames brannte es teilweise
lichterloh, nur der Goalie konnte weitere Tore für den EHC verhindern. Aber
auch er patzte einmal, als Andreas Löbhard und Florian Gall schon versuchten
ein Tor zu erzielen und er die Scheibe sicher hatte, legte er sie in einem
Missverständnis praktisch Alex Roski vor die Füße und der bedankte sich mit
seinem vierten (!) Treffer an diesem Abend, mit dem er sich auch die
Torschützenkrone des EHC für diese Saison ganz klar sicherte.

Ein sehr souveräner Sieg in dem die Verteidigung auch dank
des erstmals auf dieser Position spielenden Markus Sedlmayr sehr gut agierte
und das bekannte Konterspiel der Nonames komplett verhinderte. Ebenso vielen Dank an den Trainer Walter Hafenmair und den Mann an der Bandentür Wolfgang Schulz für die Unterstützung und Koordinierung auf der Bank!

Ich wünsche allen noch ein schönes Abschlusstraining am
15.3. und eine schöne Abschlussfeier im April, ebenso eine erholsame
Sommerpause, auf dass man sich im Herbst wieder mit voller Stärke in die
Vorbereitung zur nächsten Saison stürzen kann!

Wow, kaum macht man ein Spiel pause, steht da eine ganz
andere Mannschaft auf dem Platz. Im Bewusstsein einen starken Gegner vor sich
zu haben wurde gekämpft bis zum Äußersten und auch belohnt. Nachdem einige in
Fachkreisen als tausendprozentige Chancen bezeichnete Situationen ausgelassen
wurden, stocherte Manni Nigl die Scheibe gegen Ende der ersten Hälfte ins
Gehäuse der Lechroaner. Endlich der verdiente Lohn für die sehr beherzte und
disziplinierte Spielweise.

Allerdings kamen im zweiten Abschnitt die Lechroaner besser
ins Spiel und der beste ihrer Spieler kam zu zwei Treffern ziemlich zu Beginn.
Ein abgefälschter Schuss nach dem Bully vor dem Finninger Tor und ein weiterer
verdeckter Schuss aus dem Spielgeschehen drehten das Ergebnis. Kurz darauf
legte er noch in einer zwei gegen eins Situation die Scheibe vor. Nun galt es
nicht unter die Räder zu kommen und man stemmte sich erfolgreich gegen die
stärker aufspielenden Lechroaner. Wieder wurden riesige Möglichkeiten nicht genutzt
und so war das 1 : 3 aus Finninger Sicht doch gerechtfertigt.

Aber im letzten Spiel diese Saison gegen die Nonames kann
man noch mal alles besser machen und erhobenen Hauptes in die Sommerpause gehen.

Heute sollte unbedingt ein Sieg einfahren werden,
entsprechend motiviert ging man an das Spiel heran. Finning setzte die No Names vom Anfangsbully weg mit einer kontrollierten Offensive unter Druck. Nach etwa 10 Minuten war es dann Christian Kern, der mit
einem abgefälschten Handgelenkschuß von der blauen Linie die verdiente Führung erzielte.

Die No Names hatten bei den
wenigen Kontern kaum eine Torchance und wenn die Scheibe mal den Weg Richtung Tor fand, war beim Finninger Goalie Endstation. Nach dem Wechsel das gleiche Bild, nur das Finning den Druck
erhöhte und als Alex Roski im Nachschuss das 2:0 erzielte war der Widerstand
der No Names gebrochen.  Die Tore 
zum  3:0 und 4:0 durch Manni Nigl und Christian Boos waren die Folge.

Finning brachte den Sieg nun sicher nach Hause und freute sich über
das zu Null.

Ein Wahnsinnsspiel wird das nicht werden, so dachte man auf
Finninger Seite vor dem Spiel, waren die Bergler doch als ungeschlagene
Mannschaft in den Playdowns klarer Favorit. Doch wie so oft kam es mal wieder
ganz anders.

Mit defensivem Spiel wollte man die Bergler nicht ins Rollen
kommen lassen, viele Spielunterbrechungen müssen her um den Spielfluss zu
unterbrechen. Leider ließ sich das nicht ganz umsetzen, denn schon bald gingen
die Bergler etwas glücklich mit 1 : 0 in Führung. Doch quasi im Gegenzug
erzielte Alex Roski im Alleingang den Ausgleich. Dies wiederum reizte die
Bergler, so dass sie die Finninger nun im eigenen Drittel einschnürten und so
den Vorsprung auf  5 : 1 ausbauten,
wieder teilweise mit Glück verbunden, aber auch mit gut herausgespielten
Chancen. Nach einem der wenigen Finninger Angriffe fing Thomas Hohenester den
Befreiungsschuss der Bergler ab und schlenzte die Scheibe kurz nach der roten
Linie in Richtung des Gehäuses der Bergler. 2 : 5 hieß es, nachdem die Scheibe
dem etwas zu locker parierenden Berglertorwart über die Kelle hoppelte.

Bis zum Ende der Hälfte legten die Bergler noch das 6 : 2
nach und zu Beginn der zweiten Halbzeit schraubten sie das Ergebnis auf  7 : 2. Dann jedoch fingen die Finninger an zu
beißen, hinten hielt man dicht und vorne fielen die Tore! Zuerst verkürzte
wieder Alex Roski auf 3 : 7, danach vollstreckte Markus Sedlmayr einen doppelten
Pfostentreffer von Thomas Hohenester. Das 5 : 7 schoss Manfred Nigl aus dem
Gedränge vor dem Tor der Bergler und das 6 : 7 wurde eiskalt von Sebastian
Kaindl eingenetzt. Jetzt merkte man, dass die Bergler es mit der Angst zu tun
bekamen und das Spiel nur noch über die Zeit retten wollten. Deshalb versuchten
sie ruhig hinten zu spielen, die Scheibe nicht zu verlieren, nur die
Finninger machten nun, nachdem sie „Blut gerochen“ hatten, Jagd nach dem
Ausgleichstor. Aber wiederum konnten die Bergler ihrerseits den Vorsprung
ausbauen, ein gestochertes 8 : 6 brachte ihnen wieder etwas mehr Beruhigung.
Nur die Finninger waren noch am Drücker und konnten nochmals durch Alex Roski
verkürzen. Leider fiel der Ausgleich dann doch nicht mehr, man kann aber
trotzdem zu Recht stolz sein nach so einer Aufholjagd in der zweiten Hälfte.
Also doch ein Wahnsinnsspiel.

Außerdem müssten ja eigentlich sieben Tore gegen einen so
starken Gegner für einen Sieg reichen, nur eine schwächere erste Hälfte
verhinderte dies.