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Amigos – EHC Finning 6 : 4 (2 : 0, 4 : 4) |
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Geschrieben von Stefan Riegg
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Nach der hohen Auftaktniederlage in den Playoffs gegen die
Lechroaner wollte man sich dieses Spiel wieder fangen und wenn es geht
mindestens einen Punkt holen.
Dieses Vorhaben war auch durchaus realisierbar, gab es doch
zunächst ein paar Minuten des Abtastens zu Spielbeginn. Erst nach dieser Phase
kamen die Amigos vor das Finninger Tor und konnten den Führungstreffer
verbuchen, nachdem der Finninger Goalie einen Schläger an den Kopf bekam. Nun
wurde es turbulenter, denn auch Christian Boss wurde kurz darauf am Kopf
getroffen und erlitt eine Platzwunde am Ohr. Hier war allerdings nur ein hoch
fliegender Puck Schuld. Dennoch gab es viele Diskussionen mit dem
Schiedsrichter. Das bessere Ende hatten die Amigos, die durch einen verdeckten
Schuss auf 2 : 0 davonzogen und bis zur Halbzeitpause das Spiel kontrollierten.
In dieser Zeit wurde auch der EHC, der sich von den Anfangswirren erholte, wieder
stärker und konnte ebenfalls einige gute Torchancen verbuchen.
Kurz nach Beginn der zweiten Hälfte fasste sich Florian
Eckhart ein Herz und schoss von der blauen Linie auf das Tor der Amigos – und
tatsächlich fälschte der Verteidiger der Amigos den Schuss unhaltbar ab, 2 : 1.
Nun begann die zweite turbulente Zeit des Spiels denn beide Mannschaften
zeigten sich ebenbürtig, wenn nicht sogar mit einem leichten Vorteil beim EHC. Die
Amigos stellten den alten Abstand wieder her und Alex Spengler verkürzte wieder.
Wieder waren die Amigos dran und Manfred Nigl erzielte das zwischenzeitliche 3
: 4 aus Sicht des EHC. Wiederum erhöhten
die Amigos durch einen Alleingang auf eine zwei tore Führung. Reinhard Megele
schnappte sich danach entschlossen den Puck im eigenen Drittel um sich dann
über die blaue Linie der Amigos zu tanken und mit einem wunderschönen
Schlagschuss das 4 : 5 zu erzielen. Nun war der EHC eindeutig am Drücker und
die Amigos wirkten etwas überfordert in der Abwehr. Jedoch machte ein dicker
Abwehrschnitzer die Träume vom Punkt zunichte, als 4 Minuten vor dem Ende
einmal mehr die Amgos jubelten, das 4 : 6 war gefallen.
Am Ende steht eine fast unnötige Niederlage, es wäre gegen
die Amigos mehr drin gewesen, verbucht man noch einen Pfostentreffer, ein nicht
getroffenes leeres Tor und einen zu gut aufgelegten gegnerischen Torwart auf
der Habenseite. Allerdings stehen dem noch zu viele unnötige Fehler auf Seiten
des EHC gegenüber, die noch zu viele Gegentreffer kosten.
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EC Lechroaner – EHC Finning 8 : 0 (2 : 0, 6 : 0) |
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Geschrieben von Stefan Riegg
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Das Saisonziel ist mit dem Erreichen der Playoffs zwar schon
übererfüllt, aber man ist immer noch hungrig und möchte nicht sang- und
klanglos auf dem sechsten Platz landen.
Mit einem guten Gefühl nach der letzten sehr ansehnlichen
Begegnung gegen die Lechroaner startete man dennoch etwas personell geschwächt
in die Partie. Schon zu Beginn machten die Lechroaner mächtig Druck aufs
Finninger Tor und wurden schon früh mit der 1 : 0 Führung belohnt, da die Mannschaft
des EHC noch mit den Gedanken nicht im Spiel war. Im weiteren Verlauf drückte
der Gegner immer weiter und man kam kaum noch aus dem eigenen Drittel. Auch
Entlastungsangriffe waren eher Mangelware. Die Lechroaner postierten sich im
Finninger Drittel und schafften es trotz vehementer Gegenwehr die Scheibe dort
zu halten. Schließlich kam ein tödlicher Pass vor das Tor und es stand 2 : 0.
Im weitern Verlauf der ersten Hälfte sah man das gleiche Bild, nur verpassten
die Lechroaner zum Glück ihre Chancen.
Nach dem Seitenwechsel blieb es immer noch bei dem
Spielverlauf. Die konditionell gut aufgestellten Gegner waren immer den
entscheidenden Schritt schneller als die Finninger Spieler. Daraus resultierte
schließlich auch das 3 : 0. Aber auf beiden Seiten war kein Aufstecken zu
erkennen. Als die Finninger in der Mitte der Hälfte zu einer 5 : 3 Überzahl
Situation kamen, machte man sich Hoffnung auf den Anschlusstreffer. Jedoch
führte das überhastete Spiel zu einem Bilderbuch-Gegenangriff und zum 4 : 0 für
die Lechroaner. Als dann in 5 : 4 Überzahl kurz darauf noch das 5 : 0 und in
der nächsten Minute bei 5 gegen 5 sogar das 6 : 0 fielen, war der Spielwille
der Finninger gebrochen. Völlig ohne Zuordnung kassierte man in der Folge noch
zwei Tore zum Endstand, selbst ein letztes Aufbäumen in den letzten Minuten
verpuffte wirkungslos.
Mit dieser Vorstellung braucht man sich in den Playoffs
nicht großartig viel erwarten, fielen die Tore doch fast immer nach dem
gleichen Muster. Diese Fehler müssen nun abgestellt werden und man darf sich
nicht zu sehr über das Ergebnis den Kopf zerbrechen, denn gegen diese fünf
Mannschaften, die mit in den Playoffs starten, wird es in jedem Spiel schwer.
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Geschrieben von Florian Gall
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